Wie Poker mein Leben bereichert hat – Teil 1
Dies soll der erste von zwei Teilen werden, in dem ich euch etwas über meine bisherige Pokerkarriere erzählen will. Es wird hier nicht zwangsläufig um Poker selbst gehen, sondern viel mehr darüber, wie das Spiel selbst mich fern von den Tischen bereichert hat und immer noch tut. In dem zweiten Teil möchte ich vor allem über die Weichen erzählen, die Poker mir legte, doch dazu später mehr.
Autodidaktische Fähigkeiten
Ich bin sicher nicht mit dem Wunsch alleine, stets meine Pokerkenntnisse zu erweitern. Wer im Poker besser werden möchte, ist gezwungen sich selbst Wissen anzueignen und zu üben – letzteres geht wohl am einfachsten, wenn man Poker online spielt. Es gibt kein Schulfach oder Studiengang, in dem man lernt, was man Preflop callt oder foldet. Heißt also, man ist gezwungen auf eigene Faust zu recherchieren, sich mit anderen auszutauschen und viele Strategieartikel und Bücher zu wälzen um das Poker Deutsch zu lernen.
Ich konnte diese Fähigkeit, die ich mir durch Poker aneignete, sehr gut auf mein Leben übertragen. Inzwischen sitze ich viele Nachmittage in der Bibliothek und lese in meinen Schulbüchern. Ich versuche mir selbst anzueignen, was mir der Lehrer versucht beizubringen. Wer jetzt meint ich sei so ein blöder Streber, der nur für die Schule arbeitet (wobei für mich das Wort “Streber” schon lange keine Beleidigung, sondern viel mehr ein Kompliment ist), der sollte wissen, dass ich auch oft in der Bibliothek sitze, da ich oft auch mal 50% der Schulstunden gar nicht im Unterricht bin, sondern lieber andere Dinge tue.
Alles in Allem hat mir Poker viel dabei geholfen meine Zeit zu organisieren und mein Lernverhalten zu verbessern.
Objektivität
Ich habe gemerkt, dass ich, seit dem ich Poker spiele, sehr gelassen geworden bin, vor Allem in schwierigen Situationen. Für denjenigen, für den es normal ist, an manchen Tagen ganze Monatsmieten zu verspielen, der lässt sich einfach nicht so leicht aus der Fassung bringen.
Auch wenn ich nun nicht mehr an diesem Punkt bin, da ich einen Großteil meiner Bankroll ausgezahlt habe und es mir nicht mehr leisten kann, solche Stakes zu spielen, geht natürlich die Fähigkeit geduldig und gelassen zu bleiben nicht verloren.
Belastbarkeit
Der Gewinn an Belastbarkeit geht natürlich mit der Objektivität einher. Es ist logisch, dass, wer es schafft in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben, man automatisch auch belastbarer wird. Es gibt halt Tage, an denen man sich eingestehen muss, dass man es nicht mehr in die schwarzen Zahlen schaffen wird und dass man lieber die Session beendet und morgen weiter macht. Was das mit Belastbarkeit zu tun hat? Es ist sicher kein schönes Gefühl, den Tag so beenden zu müssen, aber man wird es ertragen müssen – Manchmal auch über Monate. Trotzdem darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Wie hat Poker euer Leben beeinflusst, bzw. bereichert? Mich würde eure Meinung sehr interessieren!
Hey,
habe dich mal in meiner Blogroll hinzugefügt.
lg
yo,
haben dich zur blogroll geaddet
mfg
bist verlinkkkt.. viel Erfolg hier.
ds80
Hallo,
super Eintrag ist das! Genau das trifft zu
Ich hab mir mal erlaubt in meinem Blog auf deinen Eintrag zu verweisen.
mfG Mat
Hey
super Eintrag. Hab mir erlaubt in meinem Blog darauf zu verweisen. Falls es dir nicht passt gib kurz Bescheid.
mfG Mat